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Vom
Hotel von Palau ist es sehr einfach
Capo d'Orso an der
Costa Smeralda zu erreichen. Da, wo die Straße eine Biegung nach Rechts in Richtung Cala Capra macht, parkt man. Nun geht man links die Straße zu Fuß weiter, nach circa 200 m, sieht man den Eingang zur Militärzone. Auf der linken Seite führt ein kleiner Weg durch die Vegetation bis zu den Stufen, die sich dem Hügel empor ziehen.
Der Hügel, auf dem sich der massive Körper des Bären stützt, ist 122 m hoch. Es handelt sich um einen Granitkamm, der bis zum Meer hinausragt und sich fast zwischen
Santo Stefano und Caprera einkeilt. Der Hang, der nach Palau hin sieht, präsentiert sich rau und steil. Beobachtet man den Hügel la von der Straße aus, die zum Ort führt, bemerkt man, dass auf der rechten Seite des Bärs große Mulden und Felsensporen das Profil des Kammes unterbrechen. Das Tier aus Stein erhebt sich ganz oben als stiller und fester Zeuge seiner unendlichen Widerstandfähigkeit gegen jede Aggression. Mehr als aller Militärbefestigungen in der Nähe scheint er der Wächter dieser atemberaubenden Gegend an der Costa Smeralda zu sein.
In der
Umgebung von Palau ist es möglich zwei megalithische Denkmäler vom gewissen kulturellen Interesse zu besichtigen: Das
Grab Giganti Li Mizzani und den Nuraghe Lunchia. Beide Monumente bei Monti Canu, einem Granitkamm, der das Gebiet von Palau von dem von Arzachena trennt. Das Grab gehört der Bronzezeit und ist zu der zeit zwischen 1500 und 1200 vor Christus zurück zu führen. Bis 1918 war es noch intakt und hatte noch die Originalbedeckung, doch dann deckten es die Plünderer und die Landbesitzer ab und stählten sowohl die Gegenstände als auch den Granit. Trotzdem zeigt es sich gut erhalten.